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Futterthemen von A-Z

Alleinfutter

Als Alleinfutter für Hunde werden die Futterarten bezeichnet, die die Tiere mit allen notwendigen Nährstoffen versorgen. Eine Zufütterung von anderen Futtermitteln ist nicht notwendig. Wird, z.B. Frischfleisch, zu gefüttert muss das von der täglichen Ration abgezogen werden. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist eine solche Zufütterung allerdings nicht notwendig.

Analyse (Rohfett, Rohprotein, ...)

Die Futtermittelanalytik umfasst alle Untersuchungen, die erforderlich sind, um den Nährwert und den Schadstoffgehalt eines Futtermittels anzugeben. Wichtige Bestandteile wie Rohprotein, Rohfett, Rohasche und Rohfaser werden zu Ihrer Information bei den Futtern dann aufgelistet. So kann es z.B. sein das Sie ein Produkt benötigen das viel oder wenig Fett beinhalten sollte. In unserem Futterfinder haben wir dann für Proteine und Fett extra Schieberegler gemacht. Wenn Sie also dann die z.B. Nassfutter ausgesucht haben, dann können Sie mit dem Schieberegler die Auswahl auf das einschränken was Sie benötigen. Wichtig: die Werteangaben der Proteine und Co. beziehen sich (zumeist) auf 100g des Produktes. Bei Futterdosen sind dann z.B. Werte von 6-12% Fett normal, wohingegen Sie bei einem Trockenfutter viel höhere Fettwerte sehen. Das ist nicht weil Trockenfutter fetter sind, aber … klar die haben weniger Wasser drin. Und wenn ein Produkt zu 50% aus Wasser besteht sind in diesen 50% ja keine Fette (oder auch Proteine) enthalten.

Ausschlussdiät

Eine Ausschlussdiät, auch Eliminationsdiät genannt, wird bei Hunden und Katzen durchgeführt, wenn eine Futtermittelallergie vermutet wird. Es ist ggf. ein sehr langwieriges Verfahren weil man anhand der bisherigen Futter versucht raus zu finden welche Zutaten Problem machen und dann eben versucht diese komplett vom Futterplan zu verbannen. Es dauert aber eben auch mehrere Wochen (die Empfehlung sind durchaus häufig 8 Wochen) bis man einzelne Zutaten ausschließen kann. Wichtig: man sollte so etwas immer nur mit fachlicher Begleitung (Ihr Teilheilpraktiker, Tierarzt) machen. Denn hier kann man Fehler machen und die können für Ihr Tier dann unschön sein.

Bio

Der Begriff „Bio“ ist für Heimtierfutter seit 2009 EG-weit durch die EG-Bio-Verordnung geschützt. Heimtierfutter die die Bezeichnung Bio tragen, tragen auch immer die Nummer der Kontrollstelle die diese Produkte zertifiziert. In Deutschland sieht die ÖKO-Kontrollstellnummer z.B. so aus: „DE-ÖKO-006“. Dabei steht die „006“ für die ABCert, die dann die Kontrollen macht ob die vorgegebenen Standards der Bio Gesetzgebung auch eingehalten werden. Solche Kontrollen finden mindestens einmal jährlich statt und zwar beginnend bei den eingesetzten Bio-Rohwaren (wo eben z.B. der Landwirt besucht wird. Der Landwirt muss dann nachweisen, dass seine Felder nicht chemisch gedüngt werden, er muss nachweisen wie viel Menge er von was produziert hat, wohin er es geliefert hat und vieles mehr. Bei Landwirten/Erzeugern wird häufig auch unangekündigt und zusätzlich kontrolliert um Missbrauch auf zu decken. Jeder weitere Stufe also z.B. auch der Händler der die Rohwaren an- und verkauft wird ebenfalls mindestens einmal jährlich geprüft. Auch dort werden die Bücher geprüft, es wird geprüft ob ausschließlich nur von Bio zertifizierten Betrieben eingekauft wurde, Lieferscheine und Rechnungen werden geprüft, es werden Mengenflüsse gerechnet, womit der Zwischenhändler nachweisen muss das er nicht mehr Bio verkauft hat als er konnte (also eingekauft hat). Dann wird auch kontrolliert wie sicher es gestaltet ist das Bio Ware und andere Ware nicht vermischt oder verwechselt werden kann. Und so geht das weiter: ein Hersteller der Bo Produkte aus Rohwaren herstellt (also z.B. ein Betrieb der Heimtierfutterdosen produziert), auch dieser wird mindestens jährlich geprüft. Dort wird geschaut wie sicher der Warenfluss gestaltet ist, die Rohwarenquellen werden geprüft (ob die auch sicher noch Bio sind), es wird viel gerechnet, z.B. ob die Mengen die der Hersteller laut seinen Rezepten einsetzt auch mit dem übereinstimmt was er davon eingekauft hat. Wie man daran sieht … es wird viel Aufwand erbracht um sicher zu stellen das Sie am Ende ein als Bio gekennzeichnetes Produkt bekommen das in jedem Fall nach den Bio Richtlinien erzeugt wurde. Auch wir hier mit unserem Shop werden geprüft. Wie viel Bio-Dosen einer Sorte kaufen wir ein? Kaufen wir die auch nur von Bio zugelassenen Herstellern und Händlern? Benennen wir die Produkte Ihnen gegenüber auch richtig und geben an was im Produkt Bio ist? Auch das findet als Kontrolle mindestens einmal im Jahr statt. Die Kontrolle ist also lückenlos vom „Anbau des Korns“ bis zu Ihnen.

Ergänzungsfutter

Ergänzungsfutter ist ein Futtermittel, das allein nicht ausreicht Ihr Tier vollumfänglich mit allem zu versorgen. Für eine vollumfängliche Ernährung benötigt man eine Kombination

Futtermenge

Die Futtermenge gibt an, wieviel ein Hund oder auch eine Katze an Futter benötigen könnte. Das lässt sich aber so pauschal gar nicht rechnen und sagen. Daher gab oder gibt es auch mal Hersteller die so was nicht angeben, angeben wollen. Die Futtermenge hängt eben doch von so vielen Faktoren ab, wie: Fütterungsart, Energiebedarf und dem Energiegehalt des Futters, Alter des Tieres, Beanspruchung, mentalen Faktoren, Jahreszeiten, Aktivitätskurven und Aktivitätsbelastungen, ... Die Mengen die z.B. dann unser Futterrechner ermittelt sind also wie alles bei der Futtermenge als grobe Richtwerte zu verstehen. Sie merken an Ihrem Tier: ist die Menge richtig, bleibt er sportlich im Körperbau, nimmt er zu oder ab, wie ist seine Aktivität und so weiter. In unserem Futterrechner können Sie daher auch einen Faktor für Ihr entsprechendes Tier eingeben, der dafür sorgt das Ihre Erfahrung (der braucht immer mehr / weniger als auf der Packung angeben) ein bisserl einfließen kann.

Futtervergleiche

Ab und zu machen Zeitschriften oder andere Organisationen Vergleiche von Futtern indem Sie z.B. bestimmte Analysen machen oder bestimmte Dinge anschauen. Ein Test kann aber quasi nie wirklich alles was für Sie wichtig sein kann auch testen. Es ist ein Ausschnitt, häufig einer Charge und wie gesagt: es gibt viele Faktoren die für Sie vielleicht eine Rolle spielen für die Tester aber nicht. Sie sehen Ihr Tier jeden Tag, Sie sind der beste Vergleicher. Sie öffnen die Verpackung, Sie lesen was auf der Verpackung steht und Sie sehen das Ergebnis. Als mündiger und denkender Bürger: Sie sind der Maßstab und wenn Sie Ihr Tier mit Liebe und guter Haltung versorgen, dann schaffen Sie es auch ein gutes Futter für Ihren Liebling zu finden. Vertrauen Sie auch auf sich.

Getreidefrei

Als Getreide oder Korn werden einerseits die meist einjährigen Pflanzen der Familie der Süßgräser bezeichnet, die wegen ihrer Körnerfrüchte kultiviert werden, andererseits die geernteten Körnerfrüchte. Das dann weiter verarbeitete Getreide findet sich folglich nicht in dem als getreidefrei bezeichnetem Tierfutter. Als Beispiel: Weizen. In der Tierernährung gibt es verschiedene Meinungen zu Getreide. Offensichtlich gibt es immer wieder mal Probleme mit der Verstoffwechslung der Getreide, weswegen dann getreidefreie Futter eine gute Alternative sind.

Glutenfrei

Gluten oder Klebeeiweiß ist ein Sammelbegriff für ein Stoffgemisch aus verschiedenen Proteinen, das im Samen einiger Getreidearten vorkommt. Gluten, das in allen gängigen Getreidesorten enthalten ist, kann der Auslöser für eine Unverträglichkeit sein. In diesem Fall sollte glutenfreies Futter verfüttert werden.

Insekt

Insekten wandeln ihre Nahrung in sehr kurzer Zeit in Proteine um. Der Proteingehalt der Insekten liegt durchschnittlich bei 35 bis 60%. Insekten sind fast frei von Kohlehydraten, äußerst fettarm sowie reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Daher können Insekten durchaus eine Alternative zur fleischbasierten Ernährung darstellen, die eben dann Ressourcenschonender ist. Noch befindet sich dieses Produktsegment am Anfang. Häufig kann eben nur ein Teil der von Ihrem Tier benötigten Proteine mit Insektenbasierten Rohstoffen ins Futter eingearbeitet werden, weil … durchaus das ein oder andere „Hundchen“ oder „Kätzchen“ sonst die Produkte gar nicht so mag.

Kitten

Von Kitten spricht man bei Katzen bis zu einem Alter von ca. 6 Monaten. Ein Kitten ernährt sich in den ersten Wochen ausschließlich von Muttermilch. Diese enthält alle notwendigen Nährstoffe. Besonders nahrhaft ist die dünnflüssige Erstmilch (Kolostrum genannt), die die Kitten die ersten Tage ihres Lebens erhalten. So schaffen es die Kitten innerhalb von ca. 16 Wochen ihr Gewicht um das Zwanzigfache zu steigern. Irgendwann (durchaus auch schon so nach vier Wochen) lässt die Milchproduktion der Katzenmutter langsam nach. Dann ist es an der Zeit, die kleinen Kätzchen an ihr erstes Futter zu gewöhnen. Kleine Portionen und ein flacher Napf (Teller) sind hilfreich für die kleinen. Beim Kittenfutter selbst ist es schwer zu sagen. Es gibt die Meinung das normale Futter ausreichen aber auch das ein Kittenfutter sein muss. Der Energiebedarf der Kitten ist höher als bei einer Erwachsenen Katze. Daher wir eher mehr als weniger Futter benötigt oder das Futter sollte einfach ein „mehr“ an Energie bereitstellen. Letzteres ist der Ansatz der „Kittenfutter“. Kittenfutter ist meist Feuchtfutter, um eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme zu gewährleisten. Katzen trinken oft eher wenig benötigen aber natürlich auch Feuchtigkeit. Das ist gerade auch für die langfristige Gesundheit wichtig.

Naturnah – Natürlich

Die Begriffe „natürlich“ oder „naturnah“ die in werblicher Art bei Futter eingesetzt werden sind erst Mal nur eines: werbliche Begriffe. Es gibt für diese Begriffe (im Gegensatz eben zu Bio) keinerlei gesetzliche Vorgabe, noch gäbe es Kontrollen ob es eingehalten wird und so weiter. Ausdrücken möchte derjenige damit vielleicht dass es aus Zutaten besteht, die der Natur unverändert entnommen wurden. Weder tierische noch pflanzliche Bestandteile wurden genmanipuliert oder durch synthetische Stoffe in ihren Eigenschaften verfälscht. So zumindest die Idee des Begriffs. ABER … gehen wir doch mal in ein Beispiel. Ein Betrieb der nicht Bio ist aber „naturnah“ angibt setzt ein konventionelles Fleischprodukt ein. Da er ja nicht Bio einsetzt kann es durchaus in dem Fleisch was er zukauft noch klare Reste von Medikamenten/Hormonen/Antibiotika geben. Das kann er nicht sicherstellen und trotz naturnah könnte das dann im Futter für Ihren kleinen Freund landen. Daher: wir sind der Meinung der Begriff ist nicht wirklich aussagekräftig, er hat eher werblichen Charakter, er wird nicht gesetzlich vorgegeben und kontrolliert er kann unterschiedliche Dinge meinen.

Regional

Der Begriff Regional ist gesetzlich nicht geschützt. Was genau „regionale Produkte“ sind, ist ebenfalls nirgends festgelegt. Regional kann einen einzigen Ort oder Kreis, ein Bundesland, einen Kulturraum(z.B. Allgäu) oder auch einen größeren Teil Deutschlands(z.B. Süddeutschland) meinen. Auch hier haben wir einen werblichen Begriff, der nur dann gut ist wenn er von regionalen Händlern vor Ort mit Produkten die er selbst vor Ort kauft gefüllt wird. Alles andere ist schwer nach zu vollziehen. Wie viel Mal wurde etwas vorher hin und her Transportiert (zum Beispiel über zentrale Läger, Zwischenhändler, …). Das lässt sich kaum nachvollziehen. Auch beim Begriff „aus Deutschland“ ist nicht immer einfach zu erkennen oder richtig das alles aus Deutschland wäre. Es sind ungeschützte Begriffe. Der Gesetzgeber sieht häufig „aus Deutschland“ dann schon als erfüllt an, wenn es denn am Ende in Deutschland verpackt wird. So wird aus dem Reis (der im Produkt garantiert nicht aus Deutschland ist und vielleicht gar aus China kam) dann am Ende ein „deutsches Produkt“. Werbung ist Werbung und da ist unsere Meinung: dass betrachten wir erst Mal kritisch.

Senior

Mit ca. 11 bis 14 Jahren gilt eine Katze als Senior. Im Alter verringert sich zumeist die Aktivität und der Stoffwechsel wird Träger oder ist nicht mehr so Leistungsfähig. Der Senior benötigt zumeist weniger Futter und ggf. auch leichte verdauliche Rohwaren. Das lässt sich üblicherweise durchaus mit dem normalen Futter lösen. Ein Hund gilt dann als Senior, wenn er drei Viertel seiner erwarteten Lebensdauer hinter sich hat. Hunde unterschiedlicher Größe altern nicht auf die gleiche Weise oder mit der gleichen Geschwindigkeit. Im Alter werden Hunde nicht nur langsamer, auch der Stoffwechsel fährt herunter. Wenn der Hund nun ganz normal weiter frisst, setzt er wegen des sinkenden Energiebedarfs unweigerlich Fett an. Wird jetzt die Futtermenge einfach reduziert, wird gleichzeitig die Menge an wichtigen Nährstoffen reduziert. Seniorfutter sollte in erster Linie gut verdaulich sein und keinesfalls zu viel Energie liefern. Häufig wird z.B. der Pflanzenanteil in der Fütterung erhöht. Sie könnten also z.B. mehr Reis, Gemüse und Co füttern (hin zu füttern). Speziell dafür gemachtes Seniorfutter enthält deshalb weniger Fett und Eiweiß, aber einen höheren Anteil an Ballaststoffen.

Sensitive

Sensitiv bedeutet empfindlich bzw. feinfühlig. Bei Haustieren wird damit besonders die Unverträglichkeit auf bestimmte Futtermittel beschrieben. Futter das die Bezeichnung sensitiv trägt versucht daher bei den Rohwaren Zutaten weg zu lassen, die auch mal Unverträglich sein können.

Single Protein

Protein ist ein anderer Ausdruck für Eiweiß. Single Protein ist somit ein einzelner Eiweißbaustein. Futter in Single Protein Qualität enthält also lediglich z.B. eine Fleischsorte und damit dann auch nur eine Eiweißquelle. Das kann manchmal wichtig sein um heraus zu finden ob Ihr Tier eine Unverträglichkeit hat oder Ihr Tier mag halt eben einfach nur bestimmte Sorten. Wichtig ist: wenn der Hersteller ein „Single Protein“ angibt dann muss er das einhalten und kann nicht einfach andere z.B. Tierarten mit einsetzen.

Vegan (Vegetarisch)

Veganismus ist eine besondere Form des Vegetarismus, bei der keinerlei tierische Produkte verzehrt werden. Vegan ist aus unserer Sicht ein wichtiger Grundpfeiler, um das Tierfutter und unsere Erzeugungsketten nachhaltiger zu gestalten. Man mag es gern hören oder nicht, aber mit einer stark fleischbasierten Ernährung von Hunden und Katzen verschärft man möglicherweise die Welternährungsproblematik. Schauen wir uns das einmal näher an. Eine Katze, die zumeist sehr fleischbasiert ernährt wird, kommt durchaus auf die Fleischmenge, die ein deutscher Durchschnittsbürger isst. Beim Hund sieht das (je nach Größe) nicht viel anders aus. So manch großer Hund frisst das sogar mehr Fleisch als ein Bundesbürger isst. Und allein in Deutschland reden wir über 8 Millionen Hunde, 11 Millionen Katzen (Stand 2019). Und beim Tierfutter wird nicht nur „Abfall eingesetzt“, sondern eben vielfach auch Fleisch, das ggf. sogar in anderen Ländern oder Kontinenten produziert wird. Dadurch droht, bei den Mengen über die wir reden, eine Nahrungskonkurrenz zwischen Menschen in armen Regionen (in denen Fleisch für uns und unsere Heimtiere produziert wird) und Hunden und Katzen bei uns. Vegane Produkte sind dadurch dass aus Ihnen direkt die Nährstoffe/Proteine/Fette gewonnen werden können und es eben gegenüber einem Fleischprodukt nicht durch den Zwischenschritt es als Futter für „Nutztiere“ zu verwenden und dann aus dem Fleisch die Proteine und Co zu erhalten, Ressourcenschonender. Wer sich Gedanken macht, dass eine vegane Ernährung nicht artgerecht sei oder Mängel herausfordert, der macht sich wichtige Grundgedanken. Vegane Rezepturen sind tatsächlich schwierig und nicht einfach mal so schnell zusammenzustellen. Aber es gibt inzwischen eine über 30 Jahre zurückliegende Historie, hunderttausende an guten Erfahrungen, Wissensgewinn und viel mehr Auswahl für verschiedene Ernährungsnotwendigkeiten. Weiterhin wird vom Gesetzgeber geregelt, was in der Tiernahrung, auch in der Heimtiernahrung, drin sein darf, muss und was nicht, z.B. um ein Alleinfutter zu gewährleisten. Und es wird weit mehr geregelt was Vitamine, Mineralien, Proteine und Co betrifft als in der für Menschen gemachten Lebensmittelerzeugung. Vegane Alleinfutter sind also nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft vollumfänglich für die Ernährung geeignet. Und im Thema „Artgerecht“ kann man sich ja grundgenerell viele Fragen stellen. Ist es immer artgerecht wie wir Hunde und Katzen in unserer Umgebung und Gesellschaft halten können. Sind „braune Kroketten“ oder „Dosennahrung“ (zum Teil von Tieren die weder Hund noch Katze je essen würden) artgerecht? Der Vorwurf einer nicht artgerechten Ernährung oder nicht artgerechten Haltung wird gerne gemacht ist aber im Grundsatz ja schon falsch. Ein Heimtier und die Heimtierhaltung kann nicht vollumfänglich artgerecht sein. Wir als Tierhalter sind einfach aufgefordert unseren Tieren gute Verhältnisse zu geben, Ihnen Liebe entgegen zu bringen und immer auch zu beobachten: wie verhält sich unser Tier. Und auch Ernährungsmethoden die „artgerecht“ für sich claimen: nein auch die lassen den Hund oder die Katze ggf. nicht „jagen“, „spielen“, „töten“ und auch dort werden z.B. Fleischmaterialien verwendet die –auch ein Hund- in der Natur quasi nie zum Essen bekommen hätte, schon gar nicht in der Auswahl die ihm dann präsentiert wird.

Vegetarisch (Vegan)

Vegetarismus ist eine Ernährungsform, bei der auf den Verzehr von Tieren verzichtet wird. Je nach Ausprägung des Vegetarismus sind Tierprodukte wie Eier oder Milch erlaubt. Vor Jahren war Vegetarisch der Bereich in dem viele Produkte angeboten wurden. Heute sind die meisten dann aber Vegan (siehe dort).

Welpe

Als Welpe wird ein junger Hund bezeichnet. Etwa ab der vierten Lebenswoche beginnen Welpen zusätzlich auch festes Futter zu fressen. Welpenfutter enthält mehr Energie und auch andere Werte für z.B. Mineralien als Futter für erwachsene Hunde. Die Anzahl der Fütterungsintervalle hängt vom Alter des Welpen ab. Richtwerte sind hier zwischen 10 Wochen und 5 Monaten 3 Mahlzeiten, ab dem 5./6. Monat 2 Mahlzeiten pro Tag. Das alles sind aber immer nur Richtwerte, die immer auch abweichen können. Im Allgemeinen gilt auch das größere Hunde früher „erwachsen“ werden als kleinere Hunde. So können einzelne Hunde schon um die 8 Monate ins Erwachsenenfutter reingehören, andere aber erst nach 14/15 Monaten. Welpenfutter für Hunde ist durchaus sinnvoll, eben wegen der Energie und den Mineralien, etc.. Sie können dies mit entsprechenden Wissen und Erfahrung oder auch mit fachlicher Begleitung durch Tierheilpraktiker/Tierärzte auch selbst mittels Zusätzen steuern. Das benötigt aber wirklich gute Kenntnisse und Erfahrung. Der zumeist also richtigere Weg ist das Welpenfutter.

Zutatenlisten (was bedeutet was)

Eine Zutatenliste ist eine Aufzählung der Stoffe, die in einem Futter zu dessen Herstellung zugegeben werden. Zugegeben meint dabei wirklich zugegeben. Ist z.B. in einer Rohware wie einer Banane „Fruchtzucker“ drin, dann finden Sie ggf. Zucker/Kohlenhydrate in der Analyse des Produktes aber Zucker selbst ist natürlich nicht auf der Zutatenliste (den zugesetzt wurde ja Banane). Die Zutatenliste führt die Zutaten in absteigender Reihenfolge der Zugabemenge (bezogen auf den Gewichtsanteil) auf. Was also vorne steht in der Liste ist die Zutat von der am meisten „Gewicht“ zugegeben worden ist. Für manche Dinge sind Sammelbegriffe (z.B. Vitamine und Mineralien) möglich. Dahinter stecken dann ggf. mehrere Rohwaren weswegen es nicht immer leicht ist alles einfach zu erkennen. Dann gibt es auch so Begriffe wie „Fleisch und tierische Nebenprodukte (Rind mind. 4%)“ oder ähnliche Angaben. Das bedeutet dann das 4% der Zutaten Rind sind. Fleisch und tierische Nebenprodukte sind dann aber mehr drin. Der Hersteller lässt es sich dann ggf. offen was er an Fleisch und tierischen Nebenprodukten einsetzt. Das kann von Herstell-Charge zu Herstell-Charge dann anders sein. So kann er zum einen verändern ob mehr oder weniger Fleisch oder mehr oder weniger Nebenprodukte drin sind. Er kann auch Rohware von verschiedenen Tieren (Geflügel, Schwein, Rind, Lamm, …) und das auch in veränderten Anteilen einsetzen. Das alles ist auch erst Mal überhaupt kein Problem. Wichtig für Sie ist: wenn Ihr Tier mal Probleme mit dem Futter hat, haben Sie bei einem Produkt wo das so drauf steht es schwer zu Wissen (also Sie können es dann gar nicht direkt wissen) was drin war und welche Dinge man vielleicht mal näher anschauen sollte. Daher sind auch viele Hersteller hingegangen und benennen die Zutaten so genau wie möglich. Das was auf der Zutatenliste dann steht: das ist dann für den Hersteller verpflichtend!!! Den auf diese Angaben sollen Sie sich verlassen können. Die Zutatenliste ist eben keine „Werbeliste“.

Zusatzstoffe

Als Zusatzstoffe werden alle Substanzen, Stoffgemische oder Mikroorganismen bezeichnet, die dem Futter über die eigentlichen Zutaten hinaus bewusst zugesetzt werden. Das kann z.B. daran liegen dass bestimmte notwendige Stoffe in den eingesetzten Rohwaren nicht sicher ausreichend verfügbar sind und der Hersteller auf Nummer sicher geht und es zusetzt. Je mehr ein Produkt bei der Herstellung verarbeitet wird (mit Dingen wie Druck und Temperatur) desto eher gehen z.B. auch mal Vitamine die in der Rohware drin waren kaputt. Dann wird dieses später wieder zugesetzt. Zusatzstoffe sind nicht per se, künstliche, chemische Stoffe. Durchaus werden einige ganz natürlich gewonnen und dann eingesetzt.